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Gewinn- und Break-even-Rechner für Salons: Wie viele Kundinnen und Kunden zahlen die Rechnungen?

Berechnen Sie, wie viele Termine im Monat Miete und Löhne decken, wie hoch Gewinn und Marge bei Ihrem heutigen Volumen sind und was eine zusätzliche Kundin oder ein zusätzlicher Kunde wert ist.

EUR

Miete, Löhne, Versicherungen, Software, Buchhaltung – alles, was Sie zahlen, egal ob jemand zur Tür hereinkommt oder nicht.

EUR

Was tatsächlich gezahlt wird, inkl. MwSt.

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SI 22, HR 25, RS 20, DE 19, AT 20, IT 22. Nehmen Sie 0, wenn Sie unter der MwSt.-Grenze liegen.

%

Farbe, Material, Kartengebühren und Verbrauchsartikel, als Anteil am Nettopreis. Die meisten Salons liegen zwischen 8 % und 20 %.

Für das gesamte Team, in einem durchschnittlichen Monat.

Tage, an denen Sie tatsächlich geöffnet haben.

Was nötig ist, um Ihre Kosten zu decken

Termine bis zum Break-even pro Monat
208
Sie liegen diesen Monat 53 Termine darüber.
Termine bis zum Break-even pro Arbeitstag
9,9
Verteilt auf 21 Öffnungstage im Monat.
Gewinn in diesem Monat
1.652 €
Bei 9.590 € Nettoumsatz, ohne MwSt.
Gewinnmarge bei diesem Volumen
17,2 %
Gewinn als Anteil am Nettoumsatz.
Deckungsbeitrag pro Termin
31,35 €
So viel Gewinn bringt jeder zusätzliche Termin.

So wird die Gewinnschwelle berechnet

Nettopreis = gezahlter Preis ÷ (1 + MwSt.-Satz). Der MwSt.-Anteil war nie Ihr Geld – Sie ziehen ihn ein und führen ihn ab –, er muss also heraus, bevor überhaupt von Einnahmen die Rede sein kann.

Deckungsbeitrag = Nettopreis − variable Kosten. Das ist es, was ein Termin übrig lässt, wenn Farbe, Material und Kartengebühr bezahlt sind: das Geld, das Miete, Löhne und alles andere trägt, was anfällt, egal ob der Stuhl besetzt ist oder nicht.

Break-even = Fixkosten ÷ Deckungsbeitrag. Teilen Sie das durch Ihre Öffnungstage, und Sie haben die Zahl, die morgens zählt: wie viele Kundinnen und Kunden heute nötig sind, bevor der Tag Ihnen etwas bringt und nicht nur dem Vermieter.

Bruttopreise schmeicheln jeder Zahl, die Sie ansehen. Ein Preis von 45 € bei 22 % MwSt. sind 36,89 € Einnahmen, nicht 45 € – achtzehn Prozent weg, bevor die erste Tube Farbe geöffnet ist. Salons, die einen Brutto-Umsatz gegen netto gebuchte Kosten stellen, halten sich meist für profitabel, lange bevor sie es sind.

Wie eine gesunde Marge aussieht

Die klarsten branchenweiten Zahlen kommen aus Großbritannien: Der Bericht State of the Industry 2024 der National Hair and Beauty Federation beziffert die durchschnittliche Netto-Gewinnmarge auf 8,2 % und fand nur 46 % der Salons und Barbershops überhaupt profitabel. Das sind britische Daten, und die Kostenbasis unterscheidet sich innerhalb Europas – aber die Form des Problems, dünne Margen und die halbe Branche bei null oder darunter, findet sich überall.

Messen Sie Ihre eigene Marge daran. Unter null liegt das Problem nicht am Kalender, sondern am Preis oder an den Fixkosten. Zwischen 0 % und 8 % halten Sie den Betrieb am Laufen, verdienen aber nichts – ein ruhiger Monat macht einen guten wieder zunichte. Über 15 % ist Luft, um in einen Platz, einen Behandlungsraum oder einen zweiten Standort zu investieren.

Eine Einschränkung: Wenn Sie selbst im Salon mitarbeiten und sich aus dem Gewinn statt über die Lohnabrechnung bezahlen, ist Ihre Marge nicht mit der eines Salons vergleichbar, der seiner Inhaberin oder seinem Inhaber ein Gehalt zahlt. Tragen Sie ein realistisches eigenes Gehalt in die Fixkosten ein, dann wird die Zahl ehrlich.

Drei Hebel, in der Reihenfolge, die meistens funktioniert

  1. Füllen Sie den Kalender, den Sie schon haben. Ein zusätzlicher Termin kostet Sie nur seinen variablen Teil, der gesamte Deckungsbeitrag ist also Gewinn. Bei 30 € Deckungsbeitrag sind drei zusätzliche Termine pro Woche – rund dreizehn im Monat – fast 390 € mehr Gewinn, ohne jemanden einzustellen und ohne einen Preis zu ändern.
  2. Erhöhen Sie die Preise, aber mit Bedacht. Die Fixkosten bewegen sich nicht mit, wenn ein Preis steigt – eine Erhöhung landet also fast vollständig im Gewinn. 5 % mehr auf einen Termin von 45 € bringen knapp 1,60 € zusätzlichen Deckungsbeitrag pro Person; bei 250 Terminen im Monat sind das rund 390 € mehr Gewinn. Kündigen Sie es an, erhöhen Sie einmal im Jahr, und rechnen Sie damit, dass einige gehen.
  3. Senken Sie die Fixkosten zuletzt. Sie sind am schwersten zu bewegen, aber jede Einsparung wirkt dauerhaft. 200 € im Monat weniger für Miete, ungenutzte Software oder ein geleastes Gerät senken Ihren Break-even bei 30 € Deckungsbeitrag um rund sieben Termine – sieben Kundinnen und Kunden weniger, die Sie Monat für Monat finden müssen, und das dauerhaft.

Häufige Fragen

Wie viele Kundinnen und Kunden brauche ich bis zum Break-even?

Teilen Sie Ihre monatlichen Fixkosten durch das, was ein Termin nach MwSt. und Material beiträgt. Ein Salon mit 6.500 € Fixkosten, dessen durchschnittlicher Termin 31 € beiträgt, braucht rund 210 Termine im Monat – zehn pro Tag an 21 Öffnungstagen.

Soll ich mein eigenes Gehalt in die Fixkosten eintragen?

Ja, wenn Sie eine ehrliche Zahl wollen. Tragen Sie ein, was Sie jemandem zahlen müssten, der Ihre Arbeit macht, und lesen Sie die Gewinnzeile als Rendite des Betriebs selbst. Lassen Sie Ihr Gehalt weg, ist die Gewinnzeile Ihr Lohn und nicht Ihr Gewinn – und mit keiner veröffentlichten Marge vergleichbar.

Was ist eine gute Gewinnmarge für einen Salon?

Der Bericht State of the Industry 2024 der britischen National Hair & Beauty Federation nennt eine durchschnittliche Netto-Gewinnmarge von 8,2 %, bei nur 46 % profitablen Salons und Barbershops. Gemessen daran ist eine Marge über 10 % solide und über 15 % stark – aber vergleichen Sie Gleiches mit Gleichem und rechnen Sie ein Inhabergehalt in die Kosten mit ein.

Warum rechnet der Rechner die MwSt. aus meinen Preisen heraus?

Weil die MwSt. nicht Ihr Geld ist. Wenn Sie umsatzsteuerpflichtig sind, gehört der Steueranteil einer Zahlung dem Staat; ihn als Umsatz zu zählen, lässt Einnahmen und Marge größer erscheinen, als sie sind. Wenn Sie unter der MwSt.-Grenze liegen, setzen Sie den Satz auf 0 – dann sind Ihre Preise bereits netto.

Was, wenn das Material fast so viel kostet wie die Dienstleistung?

Dann trägt der Termin nichts zu Miete und Löhnen bei, und kein noch so großes Volumen deckt Ihre Fixkosten – der Rechner meldet, dass der Break-even nie erreicht wird. Mehr Stunden zu arbeiten hilft dagegen nicht; nur ein höherer Preis, günstigeres Material oder ein anderer Leistungsmix.

Weniger Terminausfälle, kein Telefon-Pingpong

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